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Künstliche Intelligenz und offene Schnittstellen ebnen neue Wege, CPQ-Systeme (Configure, Price, Quote) zu implementieren. Mit Open4AI setzt Perspectix auf eine offene KI-Strategie, die den Anwendern die Wahl geeigneter Lösungen überlässt.
Die P´X Industry Solution kann mithilfe von kundenspezifischer KI implementiert und gepflegt werden

Open4AI:Perspectix öffnet Entwicklung und Pflege ihrer Produktkonfiguratoren für KI

Künstliche Intelligenz und offene Schnittstellen ebnen neue Wege, CPQ-Systeme (Configure, Price, Quote) zu implementieren. Mit Open4AI setzt Perspectix auf eine offene KI-Strategie, die den Anwendern die Wahl geeigneter Lösungen überlässt. 

Die Perspectix AG erweitert ihre P´X Industry Solution um neue Möglichkeiten zur KI-gestützten Entwicklung und Pflege. Entwickler können komplexe Produktlogiken künftig in natürlicher Sprache beschreiben und mithilfe generativer KI in ausführbaren Programmcode umwandeln. 

Wissenstransfer und Aufwand in der Entwicklung verringern.

Die Abbildung modularer Produktportfolios mit ihren Komponenten, Varianten und technischen Regelwerken erfordert umfangreichen Wissenstransfer. Hinzu kommen die Integration von 3D-Modellen, die Definition von Stücklisten und Dokumenten sowie die Anbindung an bestehende Geschäftsprozesse. Der Aufbau einer individuellen CPQ-Lösung ist ein umfangreiches Projekt, das viel Wissen und Abstimmung erfordert.

Hier setzt Perspectix mit zwei neuen Werkzeugen an: Der VCML Knowledge Service stellt KI-Assistenten das spezialisierte Entwicklungswissen für die P´X Industry Solution zur Verfügung. Er unterstützt die Erstellung von Programmcode und überprüft diesen auf Kompatibilität mit der eingesetzten Version. Die Anbindung kundeneigener KI-Assistenten an den Knowledge Service erfolgt über das offene Model Context Protocol (MCP).

Eine neue Authoring Workbench für Visual Studio Code ermöglicht Entwicklern, gemeinsam mit ihren eigenen KI-Assistenten an denselben Projektdateien zu arbeiten. So kann Programmieraufwand sinken und Fehler lassen sich früher erkennen.

Weniger Aufwand für die laufende Pflege

Auch für die Pflege bestehender Anwendungen zeigt die Praxis, was mit KI-Unterstützung möglich ist. Flier Systems beispielsweise bietet jährlich rund 350 individuelle Maschinen und Anlagen für den Gewächshaussektor an. Grundlage ist ein Bestand von rund 300 Produkten in der P´X Industry Solution. Die Konfigurationsinhalte pflegt das Unternehmen selbständig mit Unterstützung von Claude AI. „Für die Pflege und Aktualisierung aller Produkte benötigen wir nicht ganz die Kapazität einer Vollzeitstelle“, berichtet Jan Verheul, ICT-Manager bei Flier Systems.

Die neuen Entwicklungswerkzeuge von Perspectix sollen solche KI-gestützten Arbeitsweisen künftig systematisch unterstützen. Bestehende Projekte lassen sich ohne Migration weiterführen.

Open4AI: Offen für die KI-Strategie des Kunden

Mit Open4AI fasst Perspectix seine Strategie zur Integration generativer KI in ihre beiden Lösungen, die P´X Industry Solution und die P´X Retail Solution zusammen. Bereits zuvor hatte das Unternehmen die KI-gestützte Erfassung von Kundenanforderungen für die regelbasierte Produktkonfiguration vorgestellt. Nun wird auch die Entwicklung und Pflege für KI geöffnet.

„Unsere Kunden sollen selbst entscheiden können, welche KI-Technologien sie einsetzen“, erklärt André Kälin, CEO der Perspectix AG. „Mit Open4AI verbinden wir die Leistungsfähigkeit generativer KI mit unserem spezialisierten Produktwissen und der Sicherheit der regelbasierten Konfiguration.“